Dem Breitbach folgend nähert man sich dem Maintor. Hier bietet sich dem Auge der sogenannte „Malerwinkel“, das Wahrzeichen der Stadt Marktbreit. Die Geschichte dieses "Hauses am Maintor auf der Bachmauer", lässt sich bis in die wirtschaftliche Blütezeit des Marktortes zu Beginn des 18. Jahrhunderts zurückverfolgen. Seine heutige Gestalt erhielt das Anwesen nach einer Renovierung im Jahre 1774.

An das Maintor mit seinem geschwungenen Renaissancegiebel und dem aufgesetzten Glockentürmchen reihen sich schmale Fachwerkhäuser. Daran sind eine ganze Reihe brauner Holzverschläge angebaut, deren Zweckbestimmung unschwer zu erraten ist. In früheren Zeiten hatten diese einfach ein rundes Loch im Boden. - Was da bei Gelegenheit auf dem Wasser aufklatschte, wurde vom Bach in den nahen Main geschwemmt.Das Anwesen, in dem einst der Spezereienhandel blühte, profitierte von der günstigen Verkehrslage. Die von Osten und Norden kommenden Marktbesucher konnten es nicht übersehen.

Seit einer umfangreichen Restaurierung im Jahre 1991 dient das Malerwinkelhaus als Museum. Die Dauerausstellung „Frauenzimmer“ gibt einen sozial- und kulturhistorischen Einblick in das Alltagsleben und die Lebensgeschichte von Frauen verschiedener sozialer Schichten und Konfessionen in einer fränkischen Kleinstadt, die zwischen dem letzten Viertel des 19. und dem ersten Viertel des 20.Jahrhunderts geboren wurden. In einer weiteren Ausstellung, dem Römerkabinett, werden in Ergänzung zum Römer-Rundweg auf dem Kapellenberg das Leben und Wirken der Legionäre im ehemaligen Legionslager bei Marktbreit dargestellt. Diese Ausstellungen werden regelmäßig durch kulturhistorische Sonderausstellungen mit regionalem Bezug ergänzt. Ein besonderes Ereignis ist der Museale Weihnachtsmarkt an den vier Adventswochenenden.  

Als was wurden die angebauten braunen Holzverschläge genutzt?

Schade, leider falsch!  

Richtig gewesen wäre Antwort C.:
„Als Plumpsklo“.

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