Der alte Kranen ist ein Denkmal der florierenden Handelsverbindungen am Main. Den in Holzbauweise errichteten Vorgänger des jetzigen Mainkrans riss das verheerendste Hochwasser der letzten Jahrhunderte im Jahre 1784 vollständig weg. Noch im gleichen Jahr ließ Fürst Johann Adam v. Schwarzenberg einen verstärkten Nachfolgebau in Stein errichten. An der stromaufwärts gelegenen Ostseite des Kranens wurde zum Schutz vor Hochwasser mit Eisgang ein Eisbrecher aus Muschelkalkstein fest mit der Außenwand verbunden.
Darüber befindet sich das Wappen des Hauses Schwarzenberg. Der Kranen diente dem Warenumschlag von den Mainschiffen auf Karren und Fuhrwerke und umgekehrt. Der 16 m hohe Rundturm hat einen Durchmesser von 9,2 m. Das Innere des Turmes beherbergt das gut erhaltene originale Doppelräder-Triebwerk aus Eichenholz. Zur Entladung kamen Salz, Eisen, Kolonialwaren und Kaffee.
Was hatte vor 200 Jahren ein Tässchen Kaffee in Wien mit Marktbreit zu tun? Warum hat der Fürst innerhalb eines Jahres einen neuen Kranen bauen lassen? Der Kranen beschleunigte den Warenumschlag erheblich. Kaffee, der aus Übersee kam und für die Donaumonarchie gedacht war, wurde in Holland auf Binnenschiffe umgeschlagen und kam über den Rhein und Main bis nach Marktbreit. Per Fuhrwerk transportierten Händler den Kaffee auf kürzestem Landweg zur Schiffsverladung an die Donau. So kam es, dass eine Zeitlang Marktbreit zu den wichtigsten Binnenhäfen im deutschen Raum gehörte und man soll sogar von „Würzburg bei Marktbreit“ gesprochen haben.
Der Kranen war noch bis 1899 in Betrieb, ist seitdem ein Industriedenkmal und eines der Wahrzeichen von Marktbreit.

Aus welchem Material bestand der Vorgänger des heutigen Kranen?

Schade, leider falsch!  

Richtig gewesen wäre Antwort C.:
„Holz“.

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